Julia Rennert zeigt sich auf internationaler Bühne

(Luxemburg, 02.11.2017, Foto: Val Wagner) Überraschend hatJulia Vitoria Rennert bei den Sermelux Open in Pétange (Luxemburg) das Viertelfinale des ITF-Turniers erreicht.Zunächst musste sie sich in zwei Matches für dasHauptfeld qualifizieren.In der ersten Runde führte sie das Los gegen dieDeutsche Nathalie Pröse (WTA 1158) als Nr. 1von nur drei gesetzten Spielerinnen. Den 1. Satzkonnte Julia nach Abwehr eines Satzballes mit10:8 im Tiebreak für sich verbuchen. Danach gab sieden 2. Satz mit 0:6 ab, um im 3. Satz unglücklich mit1:5 in Rückstand zu geraten. Danach drehte sie dieBegegnung und gewann ohne Zulassung einesMatchballes mit 7:5.Im Quali-Finale traf sie auf die Schweizerin Corina Mader,der nur ein Weltranglistenpunkt fehlte, um auch fürdie Qualifikation gesetzt zu werden. Nach verschlafenem1. Satz (2:6) fand Julia in die Begegnung und konntedie restlichen beiden Sätze mit 6:4, 6:2 souverän für sichentscheiden. Im Hauptfeld war die an Position 8gesetzte Tschechin Diana Sumowa (WTA 654) ihreerste Gegnerin. Den 1. Satz bestimmte Julia mit nahezufehlerfreiem Spiel bis zum 6:3. Danach schlichen sicheinige Konzentrationsschwächen ein und sie lag mit2:5 zurück. Doch dann nahm sie das Heft in die Handund gewann über 5:5 den Tiebreak mit 7:2.Das anschließende Achtelfinale bestritt sie mit dergleichaltrigen Isabella Pfennig, amtierende DeutscheFreiluftmeisterin und Julias Warm-Up-Partnerin inLuxemburg. Isabella hatte in der Runde zuvor dieamtierende Hallenmeisterin Mina Hodzic mit 6:3, 6:1besiegt und lieferte sich mit Julia einen ausgeglichenen,fairen und spielstarken Wettkampf, der auf MessersSchneide stand. Nach beidseitig vielen Höhen und wenigTiefen konnte sich Julia mit 7:5, 3:6 und 6:4 durchsetzen.
Mit 11 Stunden Spielzeit und 4 Matches ging esgegen die Luxemburgerin Eleonora Molinaro(WTA 810), die für das Hauptfeld qualifiziert warund erst 3 Stunden Spieldauer in den Beinen hatte.An diesem Tag war Eleonora die frischere undbessere Spielerin. Julia wehrte sich tapfer und engagiert,vermochte aber nicht, Spielvorteile in Spielgewinneumzusetzen und verlor nach hartem Kampf etwas zuhoch mit 6:2, 6:3.
Dennoch hat sie ihr bisher bestes Turnierergebniserzielt. Der ungeplant lange Aufenthalt an 7 Tagenin Luxemburg bot aber den Vorteil, neben der Erledigungvon Schulaufgaben auch ihre französischenSprachkenntnisse praktisch anwenden zu können.

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